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27.02.2017

 

Saudi-Arabien auf der ITB 2017

 

 

SCTH Zentrale Riyadh

SCTH in Janadriyah

Madein Saleh Qasr Al Fareed

Riyadh Nationalmuseum

Die Vision 2030 macht’s möglich, Saudi-Arabien ist auf der ITB nicht nur mit der Saudischen Airline, sondern erstmals mit einem großen Stand (Halle 4.2 Stand 100) und den verschiedensten touristischen Angeboten wie Hotels und saudische Reiseunternehmen vertreten – organisiert von der Saudi Commission for Tourism and Heritage (SCTH).

 

Bei einem Besuch bei SCTH im Headquarter dieser Institution im Diplomatic Quarter in Riyadh am 23. Februrar 2017 erklärt ein Sprecher von SCTH: „In der Vision 2030 spielt Tourismus eine große Rolle. Hauptziele des ITB-Besuchs sind Steigerung der Touristenzahlen und Verbesserung der touristischen Infrastruktur. So werden wir ab sofort europäischen Umrah-Pilgern ein Visum erteilen, das es ihnen erlaubt, sich länger im Königreich aufzuhalten, um die touristischen Sehenswürdigkeiten in unserem Land zu besuchen. Ferner wollen wir europäische Unternehmen als Investoren in die touristische Infrastruktur zu gewinnen. Wir denken dabei an Investoren für die Bereiche Hotels, Freizeitgestaltung, Reisebüros, Ausbildung von Tourguides, etc.“ Einen Vorgeschmack der Inszenierung von SCTH konnten Besucher des Janadriyah Festivals im Februar 2017 genießen.

 

Wegen der notwendigen Diversifizierung der Wirtschaft kommt dem (Religions)-Tourismus in Zukunft große Bedeutung zu. Bereits jetzt gibt es in und um die großen Städte wie Riyadh, Jeddah, Abha, Jizan, Dammam/Dahran, Hail, Tabuk, Najran (derzeit nicht zugänglich wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen mit Jemen) ein gutes Hotelangebot, auch in der Nähe der etwas abgelegenen Touristenattraktionen wie der Nabatäerstadt Madein Saleh sind in den vergangenen Jahren Hotels und Resorts oder in der Felslandschaft gelegene, komfortable Zeltbungalows entstanden; aber wenn die Touristenzahlen steigen, reichen diese nicht mehr aus. SCTH hat sich in den vergangenen Jahren bemüht, nicht nur die Zahl der Museen im Land, sondern auch die Zahl der lokalen Reiseveranstalter zu erhöhen, das Problem sind jedoch der Mangel an saudischen Reiseleitern, die nicht nur hervorragende Kenntnisse von Geschichte, Geografie, Kultur und Archäologie haben, sondern auch der englischen Sprache mächtig sind. Derzeit behilft sich z. B. Amazing Tours mit Direktor Meteb Abdullah Al Mahmoud (www.amazingtours.info) manchmal mit engagierten saudischen Geschäftsleuten, die – quasi zur Entspannung – auch als Driver-Guide Kultur-interessierte Besucher durch ihre Provinz fahren und die Besucher profitieren dabei von besten Kontakten vor Ort. Da jede der 13 saudischen Provinzen spezielle Attraktionen hat, wird das aber nach Öffnung des Landes für die Umrah Pilger nicht mehr ausreichen.

 

Prinz Sultan bin Salman bin Abdulaziz Al Saud war bis 2008 bei der 2000 gegründeten SCTH als Generalsekretär tätig. Seit er 2008 die Posten von President und Chairman der SCTH übernahm, führte er diese Einrichtung von Erfolg zu Erfolg. Seit sein Vater König ist, kann er naturgemäß noch mehr bewirken und Neuerungen schneller durchsetzen. Die von ihm initiierte Ausstellung „Roads of Arabia“, die 2012 in Berlin gezeigt wurde, tourt durch die Welt (derzeit ist sie in Süd-Korea). Viele der einmaligen Exponate – z. B. von (oft deutschen) Archäologen ausgegrabene Schätze aus Tayma und Al Faw stammen aus dem Nationalmuseum in Riyadh und die dortigen Lücken sind mit Repliken besetzt. Der Prinz, zu dessen Hobbies Reisen gehört, liebt es, „seine“ Ausstellung in den jeweiligen Ländern zu eröffnen, wie er das auch in Berlin getan hat. Vielleicht wird es ihn wieder nach Berlin ziehen, um den großen Auftritt seines Landes bei der ITB 2017 zu gestalten?“

 

Text und Fotos: Barbara Schumacher, Beiratsmitglied der Deutsch-Arabischen Gesellschaft 

 

   

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